Im Dezember 07 und Januar 08 waren wir auf einer Reise durch Australien, Tasmanien und Peru. Einige Erlebnisse und Bilder haben wir in diesem Weblog festgehalten. Viel Spaß beim durchklicken.
Wir sind wieder zu Hause. Nach fast drei Tagen Rückflug von Cusco über Lima über Sao Paulo über London und längeren Transitbereichwartereien hatten wir einen rührenden Empfang in Frankfurt. Danke. Nach dem Einleben in den Alltag gibt es demnächst ( sortiert) einige Bilder der Reise…
Den letzten Teil unserer Reise verbringen wir in Peru. Nach drei Tagen Lima [9 Millionen-Moloch] zum Ein- oder abgewoehnen, wollten wir nach Arequipa in den Sueden. Der Flug hat wegen des Wetters nicht geklappt, so dass wir spaeter direkt in die alte Inka-Hauptstadt Cusco weitergeflogen sind. Leider waren wir gesundheitlich nicht ganz fit, mussten uns erholen und unsere Trekkingplaene aufgeben. Wir haben uns dann per Bus und Zug auf die Weiterreise begeben, von den Bergen ueber tiefer Taeler abwaerts Richtung Dschungel.
Absoluter Hoehepunkt war die alte Ruinestadt Machu Pichu, die oben in den Bergen in dieser Jahreszeit von Wolken- und Nebelfeldern umspielt wird, was diesen geheimnisvollen Ort noch mystischer erscheinen laesst. Toll, der Blick auf die umliegenden dunkelgruenen Bergspitzten mit ihren Nebelwaeldern [Bilder folgen spaeter...]
Jetzt sind wir „richtig“ in Peru. Die alte Inkastadt Cusco liegt 3.500m über dem Meer und war die Basisstation für unseren letzten Teil der Reise. In den Anden geht es immer bergauf – oder bergab. So auch in Cusco. Von hier liegen einige Inkaruinen in Reichweite.
Hier gibt es alles, was das Touristenherz begehrt: Nette, kleine Hotels, schöne Cafés und Restaurants, viele kleine Geschäfte, Sauerstoff aus der Flasche – umgeben von grünbraunen Bergen.
Höhepunkt von Peru war unbestritten Machu Pichu, das in den Bergen in dieser Jahreszeit von Wolken- und Nebelfeldern umspielt wird. Eben noch weg, schon wieder da. Dieses Wechselspiel lässt den geheimnisvollen Ort noch mystischer erscheinen.
Wir haben uns viel Zeit gelassen und den Ort zwei Tage lang besucht. Zurück vom feuchten Talort Aqua Calientes ging es wieder mit dem Zug.
Wir haben den (endlosen) Pazifik mit einem langen Flug überquert und kamen gut in Südamerika an. Erste Station war Santiago de Chile, eine 5-Millionen-Stadt in einem Talkessel umgeben von Bergen der Anden. Eine schöne Stadt.
Die Spanier sind schon mehrere Jahrhunderte da: Kleine Kirchen, große Kirchen, kleine Plätze und einen großen Platz (Plaza de Armas). Von den Hügeln sieht man nicht nur große Berge sondern auch große Wohnblocks.
Von Santiago ging es einige Tage später weiter nach Peru, der Hauptstadt von Lima. Auch sie hat einen Plaza de Armas. Der 9-Millionen-Menschen-Moloch liegt direkt am Meer, lädt aber wegen fehlender Müllentsorgung und Kläranlagen nicht zum Baden ein. Lima=Verkehr=Chaos. Wir haben uns weitgehend im (sicheren) Miraflores aufgehalten. Keine schöne Stadt.
Danach wollten wir nach Arequipa in die Anden. Aber das Wetter wollte nicht. Nach zwei erfolglosen Landeversuchen und einem Tankstopp in der Wüste mit Sonnenuntergang landeten wir abends wieder in – man ahnt es – Lima.
Wir haben den (endlosen) Pazifik mit einem langen Flug ueberquert und sind gut in Santiago de Chile angekommen. Langsam gewoehnen wir uns an den suedamerikanischen Rhythymus: Schnell, hektisch, aber sehr freundlich. Vor allem unseren Versuchen, uns erfolgreich mit Spanisch zu verstaendigen, ist erheiternd fuer beide Seiten. Ein Treffen mit der Praesidentin haben wir leider knapp verpasst, wir haben mit den Journalisten im Hof des Palastes nicht lange genug gewartet. Wir gehen es ruhig an, schauen uns die Stadt an, machen ausgiebig Siesta und geniessen das gute Essen hier in der Stadt und unser Hotel (http://www.hotelgalerias.cl)
Zwischen den Jahren haben wir die heiße australische Wüste verlassen und sind (in einer teuren und sehr komfortablen Kabine) mit dem Schiff über Nacht auf die urwüchsige Insel Tasmanien gefahren.
Die ersten Tage haben wir an der rauen Westküste am und im Franklin-Gordon Wild Rivers N.P. verbracht. Hier gibt es nahezu unberührten (nördlichen) Regenwald, den man von unserer Basis Strahan nur per Boot über erreichen kann. Ein unvergesslicher Bootstrip in eine Vegetation wie zu Zeiten der Dinosaurier.
Neben dem Inland sind auch die Sandstrände an der Westküste nicht zu verachten. Kinder „rodeln“ über die 30m hohen Dünen. Dann hatten wir vorerst genug vom Meer.
Und haben Wandertage im Inland verbracht und den Cradle Mountain N. P. besucht: Berge, einzelne Bäume und dunkle Seen. Hier war es zum ersten Mal richtig kalt und wir haben wieder viele Tiere gesehen. Die kleinen Brüder der Kängeruhs („Wallaby“) kamen zu uns, die süßen Wombats mussten wir suchen.
Weiter ging es dann an die Pazifikküste im Osten mit Eukalyptusbäumen auf grünen Hügeln und hellen Stränden mit türkisfarbenem Wasser. Nach einem Tag Basic-Camping an der Bay of Fire kamen wir (was für ein Kontrast) in unsere Luxuslodge im Freycinet N.P. Und wanderten zwei Tage später unter anderem zur Weinglasbucht. Warum heißt die so?
Darum! Auch ein Chillout-Video haben wir gedreht (Mehr…)
Die meisten von Euch in Deutschland muessen ja jetzt wieder arbeiten. Wir denken an dich und wollen zumindest etwas Entspannung in deinen Alltag bringen. Einfach einschalten, Lautsprecher aufdrehen und zuruecklehnen. So lange abspielen, bis Urlaubsstimmung entstanden ist.
Aufgenommen bei einer Tageswanderungen auf Tasmanien: Hazards Beach, in der Naehe der Wineglass-Bay.
Nach dem Stadtbesuch in Melbourne sind wir voller Spannung nach Alice Springs ins Outback geflogen. Die 35 Grad umwehen einen schon auf der Gangway. Kaum hatten wir die Stadt in Richtung Bergkette West MCDonnells verlassen, eine einsame Alkoholkontrolle (!) passiert, ging es los: Wolken und ein intensives Gewitter. Regen in der Wüste. Da wurde die rote Wüste wurde für die nächsten Tage grün. Die Himmel dafür abends rot.
In der Wüste heißt es, stundenlang mit den Auto durchs never-ever fahren. An einem Tag rund 600 km. Zum Vergleich: Mainz-Berlin, bei Hannover geht´s bei einer Tankstelle rechts ab. Das kann eintönig werden. Wir hatten keine Autopanne.
Dann waren wir beim Kings Canyon, eine tolle Rundwanderung.
Weihnachten (Grüße per Video) haben wir am Ayers Rock verbracht.Viele sagen, dass der weite Weg nicht lohne. Wir fanden: ein absolut faszinierender Berg inmitten der Wüste. Am nächsten Morgen haben wir ihn umrundet und ihn uns mal näher angeschaut.
In Schönheit stehen die Olgas dem Uluru, wie die Aboriginals den Ayers Rock, nennen in nichts nach. Ein starker Kontrast von roten, glattgeschliffenen Felsen und grüner Oase inmitten der Wüste. Aber der Valley of the winds-Walk ist heiß.
So, jetzt wo die beiden auf dem Weg nach Tasmanien sind, kann ich diese Links ja endlich posten. Wilde Tiere, die auf dem australischen Festland lauern… (Na gut, die Haie sind eher in Küstennähe zu finden.)